08. Dezember 2001, Volleyball

Nikolausturnier in Suhl

Am Samstag, dem 08. Dezember, trat das Team "Full-da" von den Freitags-Volleys - vertreten durch Anne, Birgit T., Heike, Andreas K., Dirk, Fiete, Peter, Ralph und Frank als Coach - beim 10. Nikolaus-turnier in Suhl an. Gespielt wurde jeweils ein Satz a 15 Minuten jeder gegen jeden, was bei elf Mannschaften für jedes Team 10 Spiele bedeutete. Full-da belegte als beste (okay, zugegebener-maßen auch einzige) hessische Mannschaft den achten Platz, was angesichts des starken Teilnehmer-feldes auch ganz in Ordnung geht. Ein einziger Punkt mehr im dritten Spiel, das unentschieden aus-ging, und es wäre sogar der fünfte Platz gewesen. Aber ein Punkt weniger im gleichen Spiel und es wäre wahrscheinlich nur noch der neunte Platz gewesen, also was soll´s. Sieger wurden die "Wallershüser" aus Waltershausen, zweite die "Thüringer Schupfnudeln" aus Suhl, Platz drei ging an "Blockende Bonsais" aus Halle. Die weiteste Anreise hatten die Mannschaften aus Berlin und Potsdam.

Andreas, der mit einem geschickten Handgriff das Gepäck samt Autoschlüssel im Wagen ein- und uns dafür ausgesperrt hatte, erntete dafür natürlich reichlich Trost und gute Ratschläge von uns. Von einer mildtätigen Suhlerin ausgeliehene Schlafsäcke verhinderten zwar drohende Frostbeulen, aller-dings dürfte besonders Birgit so ohne Isomatte einige tiefe Eindrücke gewonnen haben. Andreas´ treusorgende Gattin samt eines strapazierfähigen Freundes brachten dann am Sonntag den benötig-ten Ersatzschlüssel.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Suhler Köche, Bäcker, Salatschnippler, Musikaufleger, Früh-stückmacher, Aufbauer, Aufräumer, Barkeeper, Schlafsackverleiher, Vor-uns-her-fahrer und Die-ich-jetzt-vergessen-habe. War schön bei Euch! - Besonderer Dank gebührt aber auch unseren beiden treuen Autoschlüssel-hinterher-bringern.

 

 

24. November 2001

Hochzeit von Susanne und Klaus

Die beiden Volleyballer Susanne und Klaus haben sich entschlossen, künftig öfter zusammen zu spielen. Hier das offizielle Hochzeitsfoto, von buchonischen Papparazzi aufgenommen:

Viel Glück!!!

 

 

14. November 2001

Außerordentliche Hauptversammlung

Die Hauptversammlung der djk Buchonia beschließt die Umstellung der Mitgliedsbeiträge auf Euro mit einer gleichzeitigen geringen Aufrundung. Die Aufrundung zielt darauf, daß die Mitgliedsbei-träge ab 01.01.2002 auch bei halbjährlicher Zahlung auf volle Euro lauten. Die Aufrundung beträgt im Höchstfall 1,97 € (=>Familienbeitrag) jährlich.

Hier die neuen Jahresbeiträge im Überblick:

Beitragsart
Beitrag in Euro
Kinder bis 14 Jahre
30,00 €
Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studenten, Azubis
38,00 €
Erwachsene aktiv
50,00 €
Eltern-/Kind-Turnen
32,00 €
Familienbeitrag
94,00 €
Erwachsene passiv
32,00 €
Arbeitslose / Wehrpflichtige
14,00 €

 

 

26. Oktober 2001

Oktoberfest bei Buchonia

Am Freitagabend trafen sich die Buchonen quer durch alle Ab-teilungen im Vereinsraum zum Oktoberfest. Etwa fünfzig gutgelaunte Sportskanonen vergnügten sich bei Klopsen, Würschtln, Brez´n und Original-Oktoberfest-bier. Über den Ausgang des spontan ausgebrochenen Tischfußballturniers (Fußballer gegen Volleys, Mädels gegen Jungs, Dings gegen Bums, ...) weiß ich allerdings nix genaues. - Die zahlreich vertretenen Sicherheitskräfte (Gruß an Schimanski) zeigten sich trotz des erfreulich großen Andrangs äußerst zufrieden mit dem "disziplinierten" Ablauf und erklärten über-einstimmend, dass es zu keinerlei Ausschreitungen, Verhaftungen, Führerscheinentzügen, o.ä. gekommen sei. Herzlichen Dank noch mal an alle, die beim Einkaufen, Dekorieren, Ausschenken, Aufräumen, etc. mitgewirkt haben.

 

 

07. Oktober 2001, Volleyball

Offene Ortsmeisterschaften in Rottendorf bei Würzburg

Am Sonntag waren die "Knie-Schoner" Bruno, Klaus, Maurice, Andrea, Annette und Conny mit Ihrem Coach Susanne bei den Offenen Ortsmeisterschaften in Rottendorf dabei. Leider erwiesen sich einige Gegner als übermächtig, dann nahm im entscheidenden Moment auch noch das Glück eine kleine Auszeit. So blieb für die Truppe, die sich nach dem ersten Pokalgewinn in Gersfeld eigentlich etwas mehr erhofft hatte, leider nur der 12. Platz übrig. Schwerer noch als die unglückliche Platzierung lag den Spielern der gewonnene Preis im Magen. Die sage und schreibe 60 (in Worten SECHZIG) Mohrenköpfe/Negerküsse/... wurden am Montag beim Schleifchenturnier anstelle der Schleifchen vergeben und jeweils auf der Stelle verputzt. Übertriebener Ehrgeiz kann sich so als schwer verdaulich erweisen, die Sieger jedenfalls haben erstmal die Nase voll von den Dingern (und die Wampe natürlich auch).

 

 

06. Oktober 2001, Volleyball

Zimmermann-Fun-Cup in Rottendorf bei Würzburg

Am Samstag nahm das Team "Full-Da" erstmals am Zimmermann-Fun-Cup teil und belegte auf Anhieb den 3. Platz unter 12 Mannschaften. Mit dabei waren Anne, Heike, Kathia, Susanne, Dirk, Ralph, Uwe sowie Frank als Coach und Schiri. Erster wurde "Der alte Sauhaufen" aus Schweinfurt, Platz 2 belegten "Die lustigen Sechs" aus Dürrbach.

 

 

29./30. September 2001, Volleyball

Eiblschrofn-Turnier in Schwaz/Tirol

Am vergangenen Wochenende fand in Schwaz (ca. 25 km von Innsbruck) das 1. Eiblschrofn-Turnier statt, benannt nach dem gleichnamigen - zeitweise äußerst entgegenkommenden - Berg. Unser Vorauskommando, bestehend aus Heike, Frank, Uwe und Dirk, reiste bereits am Mittwochabend an. Am Ortseingang wurden wir bereits von Roli, der im Frühjahr auch bei unserem Turnier dabei gewesen war, in Empfang genommen. Er brachte uns zunächst zur "Wohnung der kämpfenden, konspirativen hessischen Zellen" in der Fuggergasse und führte uns anschließend sogleich in das Schwazer Nachtleben ein. Nach dem Essen im "Eremitage" und einem Verdauungswodka in Rolis Haus landeten wir schließlich im "Amt", wo glücklicherweise bis 2 Uhr morgens Sprechstunde ist. Leicht zerknittert brachen wir dann am Donnerstag auf, die Wolfsklamm zu erobern wie uns Roli empfohlen hatte.

Die Wolfsklamm (links) ist eine schmale, sehr malerische Schlucht, die nach harmlosem Anfang zunehmend steiler wird. Durch die Klamm stürzt sich ein Gebirgsbach mit gewaltigem Getöse über Dutzende von Wasserfällen im Affenzahn in Richtung Inn. Am Ende der Schlucht führt der Weg über eine mittelalterliche Holz-brücke hin zum Kloster St. Georgenberg (rechts), wo eine durch-aus empfehlenswerte Gaststätte mit Kaiser-schmarrn, Tiroler Speck-knödeln , etc. aufwarten kann.

F
ür den Rückweg wählten wir eine andere Strecke, die sich aber als äußerst gefährlich herausstellen sollte. Mitten auf dem Weg nämlich lauerte uns eine der berüchtigten, extrem giftigen Tiroler Alpenkobras auf, die zudem noch sehr, sehr angriffslustig und furchtbar leicht reizbar sind. Von unerfahrenen Touristen werden diese mörderischen Bestien oft für Blindschleichen gehalten - ein unseeliger Irrtum, der meist mit dem Leben bezahlt wird. Nach stundenlangem, zähem Ringen konnten wir vier uns - dank Annes rüder Trainingsmethoden - mit vereinten Kräften gegen die brutale Fressmaschine behaupten und unseren Weg erschöpft aber unverletzt fortsetzen. Das hinterhältige Reptil blieb derweil völlig entkräftet am Wegrand liegen (Foto rechts).

A
m Abend entführten uns Kurt und Gertrud, die auch schon mehrmals in Fulda dabei waren, in ein exzellentes Restaurant, um uns dort dazu zu verleiten, mit allerlei Spezialitäten unser Kampfgewicht für das Turnier in die Höhe zu treiben. Nun ... - das hat funktioniert! Anschließend haben die beiden auch noch versucht, uns bei sich zu Hause mit Rotwein zu bestechen. Und wie wir feststellen mussten konnten die beiden selber bei dem Turnier gar nicht dabei sein ... !?!

Am Freitag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein und Super-Fernsicht an die Erstbestei-gung des Kellerjochs (über 2.000 m), eine Herausforderung für Extrem-Alpinisten. Na ja, irgend-jemand muss uns zuvorgekommen sein, denn wir fanden drei Seilbahnen vor, die dieser jemand bei seinem halsbreche-rischen Abstieg hatte zurücklassen müssen. Der Umstand, nur die Zweiten zu sein, konnte unsere Freude über diesen Triumph nicht wirklich schmälern und erleichterte unseren Sherpas den Aufstieg erheblich. So konnten wir uns den Luxus leisten, die beim Aufstieg gesparte Zeit für eine mehrstündige Tour unterhalb des Gipfels zu verwenden. Hier einige Eindrücke:



Während wir noch auf dem Rückweg vom Kellerjoch waren trafen mit Susanne und Klaus die restlichen Volleys in Schwaz ein und wurden dort wiederum von Roli in Empfang genommen. Jens, den wir noch kurz zuvor verpflichten konnten, hatte leider auf den letzten Drücker wegen Krankheit absagen müssen. Zurück in Schwaz trafen wir uns dann alle wieder im "Amt" (unten).


Für später hatte uns Fritz zu sich nach Hause eingeladen, um uns Gundis´ ausgezeichnete Kochkünste zuteil werden zu lassen; oben zu sehen die Grießnockerl-Suppe zum Auftakt.

Am Samstag nutzten wir die Zeit bis zum Turnierbeginn um 14 Uhr, um Schloß Freundsberg (rechts) oberhalb von Schwaz einen Besuch abzustatten.

Tja und dann flogen natürlich die Volleybälle. Gespielt wurde in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften, jeder gegen jeden, jeweils zwei Sätze. Von den drei Spielen am Samstag haben wir einmal verloren, einmal gewonnen und gegen Fritzens Mann-schaft Wadlkrampf unentschieden (satz- und punktgleich) ge-spielt. Am Abend lud der UVC dann noch zur "Player´s Night", mit Buffet und Tanz. Nach der Player´s Night war die Nacht ziemlich schnell zu Ende, ab 8 Uhr gab es Frühstück im Foyer der Halle, denn um 9 Uhr sollte es schon wieder sportlich weitergehen. Da Wadlkrampf abgesehen vom Unentschieden gegen uns wie wir je einmal gewonnen und verloren hatte, kam es zunächst zum Entscheidungsspiel um den zweiten Platz in der Vorrundengruppe, das wir für uns entscheiden konnten. Ganz offenbar waren unsere Gegner um diese Zeit einfach noch ein bißchen kaputter als wir. Im anschließenden Halbfinale und leider auch im Spiel um Platz 3 mußten wir uns leider jeweils knapp geschlagen geben, so dass wir schließlich Platz 4 belegten. Beim abschließenden Nudel-essen im Foyer der Halle hat das aber schon wieder keine gar so große Rolle mehr gespielt.

Bleibt, uns noch mal ganz herzlich zu bedanken
- bei Fritz und Gundis (Turniereinladung, vorzügliche Küche, (alt-)meisterliche Ratschläge),
- bei Roli (herzliche Empfänge, Quartiermeister, Nachtleben),
- bei Kurt und Gertrud (Tiroler Spezialitätenrestaurants, Rotwein) und
- bei Gitti P., Monika und besonders Maria für personellen Einsatz bis zur Selbstaufgabe
- und allen anderen, die uns so freundlich aufgenommen haben..

Dirk